FOND
OF
Katharina Schwartz

FOND OF Tomorrow - Thema: Landwirtschaft

Schon mal über Morgen nachgedacht?

Mit dieser Frage besch?ftigt sich der Film „Tomorrow“. Die Dokumentation zeigt m?gliche L?sungen auf, um dem globalen ?kologischen Kollaps entgegenzuwirken.

Im zweiten Teil unserer Veranstaltungsreihe FOND OF Tomorrow ging es um Landwirtschaft. Schon in wenigen Jahren werden viele Menschen in verschiedensten Bereichen der Erde unter Wasser- und Nahrungsknappheit leiden

Zu den im Film pr?sentierten L?sungsans?tzen z?hlten unter anderem Urban Gardening und Food Sharing – Themen, mit denen sich auch unsere Gastrednerin intensiv besch?ftigt hat.

Katharina Schwartz

Zu Gast war Katharina Schwartz, Mitgründerin des Colabor – einem Co-Working Space in K?ln-Ehrenfeld – und Kommunikations-Spezialisten für Sozialunternehmen. Sie erkl?rte wie wir durch unsere Ern?hrung Einfluss auf das Klima nehmen, unsere Region st?rken k?nnen und was Direktvermarktung damit zu tun hat.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier kurz und knapp Katharinas Top 5 L?sungen für die Ern?hrung von morgen, die auch im Film eine Rolle spielten:

1) Solidarisch anbauen und wirtschaften!

Solidarisch anbauen, bedeutet in Landwirtschaft zu investieren. Anstatt Gemüse, Brot oder Eier beim Bauern zu kaufen, investiert ein Verbraucher in einen landwirtschaftlichen Betrieb und übernimmt so einen Teil des Risikos vom Bauern. Wer Zeit hat, hilft auch beim Anbau und Sortieren der Erzeugnisse. Das, was dann w?chst, wird geteilt.

2) Direkt bestellen!

Wer direkt beim Bauern kauft, hilft ihm nicht nur wirtschaftlich –?sondern lernt auch, anders über Ern?hrung und Landwirtschaft nachzudenken. Das geht im Hofladen, über die Biokiste oder neuartige Plattformen wie der Food Assembly.

3) Urbanes G?rtnern!

Bereits in vielen St?dten gibt es urbane G?rten, in denen man gemeinsam g?rtnern, ernten und sich austauschen kann. Auf diese Weise werden aus ?den Brachen lebendige, grüne Treffpunkte mitten in der Stadt gemacht.

4) Reste verwerten!

Essen wegwerfen geht gar nicht?–?und passiert doch andauernd. Viel zu viel landet in der Tonne. Stattdessen sollten Reste verwertet werden, beispielsweise durch Foodsharing-Initiativen!

5) Sich engagieren!

Nicht zuletzt ist besseres Essen politisch! Engagieren k?nnt ihr Euch bei Protestaktionen, Kampagnen oder Stiftungen, die sich zum Beispiel gegen den Einsatz von Glyphosat oder Massentierhaltung einsetzen. Zudem gibt es zahlreiche Gruppierungen zum Netzwerken und zum Austausch über eine bessere Ern?hrung.

Mehr Informationen zu diesen Tipps findet Ihr auch unter:

Tomorrow – Blog: Thema Landwirtschaft